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3. Qualifizierte elektronische Signatur


Wenn Sie EGVP als Übermittlungsweg wählen, müssen Sie Ihren Schriftsatz qualifiziert elektronisch signieren. Die qualifizierte elektronische Signatur (qeS) ersetzt in der elektronischen Welt Ihre persönliche Unterschrift. Sie bietet Gewähr dafür, dass die Erklärung tatsächlich von Ihnen stammt und macht die Urheberschaft einer Erklärung durch die Justiz überprüfbar. Verschicken Sie Ihren Schriftsatz über DE-Mail, so benötigen Sie keine qualifizierte elektronische Signatur; es genügt die einfache Wiedergabe Ihres Namens unter dem Text ihres Dokumentes (einfache Signatur). Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Bundesnetzagentur ist Aufsichtsstelle für die Bereiche der Erstellung, Überprüfung und Prüfung elektronischer Signaturen. Unter www.bundesnetzagentur.de finden Sie daher weitere Informationen; speziell zur qualifizierten elektronischen Signatur sind Informationen hier zusammengestellt.

Was brauchen Sie, um qualifiziert elektronisch signieren zu können?

Sie benötigen folgende drei Dinge:

  1. eine Signaturkarte,
  2. ein Signaturkartenlesegerät und
  3. eine Signatursoftware.


1. Signaturkarte

Eine Signaturkarte ist üblicherweise eine Kunststoffkarte im Scheckkarten-Format mit eingebettetem Microchip. Signaturkarten, die für die qeS nutzbar sind, erhalten Sie bei sogenannten Zertifizierungsdiensteanbietern (ZDA).

2. Signaturkartenlesegerät

Sie benötigen ein Signaturkartenlesegerät. Dieses sollte über eine eigene Tastatur sowie ein Display verfügen. Die Signaturkartenlesegeräte werden regelmäßig in Kombination mit den Signaturkarten von Zertifizierungsdienstanbeitern (ZDA) angeboten.

3. Signatursoftware

Schließlich benötigen Sie eine Signatursoftware, also eine Anwendung auf Ihrem PC mit der Sie signieren können. Die Signatursoftware wird regelmäßig in Kombination mit den Signaturkarten von Zertifizierungsdienstanbeitern (ZDA) angeboten.

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